TSV Schwaben Augsburg

DIE SCHWABENRITTER

- Fußball -

 
11:48 Uhr

TSV Schwaben Augsburg – Türkgücü Ataspor München

TSV Schwaben verliert gegen den Tabellenführer

Der SV Türkgücü-Ataspor München holt beim TSV Schwaben Augsburg die letzten nötigen Punkte und macht drei Spieltage vor Schluss den Aufstieg in die Regionalliga perfekt. Für Trainer Andi Pummer ist es die dritte Meisterschaft in Folge und der zweite Regionalliga-Aufstieg nach 2017, damals noch als Trainer des FC Unterföhring. Vor allem Kapitän Yasin Yilmaz zeigt einmal mehr seine überragenden Fähigkeiten und ist an allen drei Toren der Münchner beteiligt.

Gleich zu Beginn begann die Pummer-Truppe „dominant“ und hatte Pech, als Schwaben-Keeper Tobias Antoni einen tückischen Freistoß von Yilmaz mit den Fäusten übers Gehäuse klären konnte (3.). Kurz darauf knallte Stephan Thee, ebenfalls nach ruhendem Ball, das Leder aus knapp 20 Metern halblinker Position an den Querbalken (7.). Kurz darauf die „kalte Dusche“ für die Gäste: Nach einem Eckball für die Münchner konnte die Schwaben-Defensive die Kugel aus der Gefahrenzone befördern. Simon Gail fand sich nach traumhaftem Zuspiel frei vor Gäste-Keeper Issa Ndiaye wieder und versenkte eiskalt ins rechte untere Eck (12.). Die Freude auf Seiten der Gastgeber währte allerdings nur kurz. Unmittelbar nach dem Rückstand wurde Yilmaz auf links frei gespielt und flankte maßgenau auf Masaaki Takahara, der die Hereingabe im Zentrum perfekt erlief und zum Ausgleich einköpfte (13.). Nur vier Minuten später glänzte Yilmaz erneut als Vorbereiter. Seine perfekt getretene Ecke mit links vom Tor weg fand den Kopf von Mats Neumann, der völlig frei zum ersten Mal in dieser Saison einnetzen konnte (17.). Zehn Minuten vor dem Pausenpfiff kamen die Gastgeber jedoch wieder zurück: Maximilian Fiedler behauptete den Ball im Strafraum stark und blieb vor Ndiaye cool – 2:2 (35.).

Der zweite Abschnitt war durch deutlich weniger Torraumszenen geprägt als der erste. Zehn Minuten vor dem Ende gelang den Gästen dann der erlösende Treffer, der den Aufstieg in die höchste deutsche Amateurliga endgültig sicherte: Takahara spielte die Kugel auf links auf Arbnor Segashi, der an die Strafraumkante flankte und dort Yilmaz fand. Der Kapitän nahm die Kugel an und nagelte sie mit seinem starken linken Fuß aus 16 Metern per Flachschuss den umjubelten Siegtreffer ins Netz (81.). „Es ist schwer, in dieser Mannschaft jemanden hervorzuheben. Aber Yasin hat heute sehr dominant und stark gespielt. Sein linker Fuß ist schon sehr besonders“, sparte Pummer trotzdem nicht an Lob für seinen Anführer.

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