TSV Schwaben Augsburg

DIE SCHWABENRITTER

- Fußball -

 
21:39 Uhr

SV Türkücü Ataspor München – TSV Schwaben Augsburg

Niederlage gegen Türkücü Ataspor

Eines war schon vor dem Anpfiff klar: Der gastgebende Aufsteiger würde gegen den Vorjahres-Aufsteiger aus Augsburg richtig Gas geben. Die Münchner, die ihre Heimspiele in dieser Saison in Heimstetten austragen, übernahmen vom Start weg das Kommando. Aber die Augsburger standen gut, hatten aber auch zweimal Glück. Denn Luka Odak kam in der Anfangsphase zweimal zum Abschluss (5./9.). Beim zweiten Versuch klärte Philipp Baier gleich zweimal auf der Linie. „Die erste Viertelstunde von uns war sehr gut“, befand Münchens Trainer Andy Pummer. Aber nach einer Viertelstunde ebbte die erste Welle der Hausherren etwas ab. Die Schwaben, die sich auf Konter verlegten, kamen nun auch zu vereinzelten Vorstößen mit ein paar Möglichkeiten. Die beste bot sich nach Flanke von links von Michael Geldhauser, als Kapitän Maximilian Löw aus sieben Metern völlig freistehend über den Kasten zielte (15.). „Da hatten wir Glück, dass wir nicht in Rückstand geraten sind“, so Pummer. Auf Seiten der Gäste musste dann Torjäger Geldhauser raus (32.). „Ich bin nicht verletzt, nur nach meiner langen Verletzungspause wegen Kreuzbandriss ziemlich platt“, klärte Geldhauser auf. Im zweiten Abschnitt ein unverändertes Bild. Türkgücü marschierte und Augsburg versuchte zu zerstören, konnte allerdings jetzt nur noch wenige Akzente nach vorne setzen: „Wir hatten kaum Phasen mit längerem Ballbesitz“, monierte Schwaben-Trainer Sören Dreßler. Doch noch vermochte der Gast des Gegners Angriffe immer noch irgendwie zu zerstören. Doch der Druck nahm zu und so fiel dann auch das 1:0. Nach einem Angriff über die rechte Seite servierte Odak den Ball perfekt ins Zentrum. Zehn Meter vor dem Kasten schraubte sich Jérôme Fayé in die Höhe und köpfte unhaltbar zur längst verdienten Führung ein (72.). Augsburg stellte um, wurde offensiver. Aber Fayé leitete mit einem Pass nach rechts den zweiten Treffer und damit die Entscheidung ein. Der Ball kam zu Dominik Schmitt, der aus 14 Metern flach links unten zum 2:0 abschloss (87.). „Eigentlich ist es ärgerlich, denn wir haben uns beim ersten Tor nur nach dem Ball orientiert. Unterm Strich hat uns für mehr Ballbesitz die Power gefehlt“, resümierte Dreßler. Türkgücü-Coach Pummer zeigte sich zufrieden: „Wir haben uns dann doch belohnt mit zwei schönen Angriffen über die rechte Seite. Leider hat unserem Spiel auf einem sehr trockenen Platz das Tempo gefehlt.“ An der Eindeutigkeit des Erfolges zweifelte keiner der beiden Trainer.

 

SV Türkgücü-Ataspor München: Issa Ndiaye, Christoph Rech, Florian Mayer, Arbnor Segashi, Luka Odak, Stephan Thee (50. Mats Neumann), Ünal Tosun, Sebastian Mitterhuber (60. Dominik Schmitt), Pablo Pigl (69. Stefan De Prato), Masaaki Takahara, Jérôme Fayé – Trainer: Andreas Pummer
TSV Schwaben Augsburg: Tobias Antoni, Martin Wenni, Raffael Friedrich, Stefan Winzig, Simon Gail, Fabian Krug, Dominik Schön, Maximilian Fiedler (66. Markus Rölle), Philipp Baier, Maximilian Löw, Michael Geldhauser (32. Rasmus Fackler-Stamm) – Trainer: Sören Dreßler
Schiedsrichter: Marco Öttl (Oberpolling) – Zuschauer: 220
Tore: 1:0 Jérôme Fayé (72.), 2:0 Dominik Schmitt (87.)

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