TSV Schwaben Augsburg

DIE SCHWABENRITTER

- Fußball -

 
09:28 Uhr

Sieg in der Nachspielzeit

In einem typischen 0:0 Spiel erwischen die Schwabenritter das glücklichere Ende und siegen mit 1:0.

Die „Violetten“ hatten das Glück des Tüchtigen, denn der entscheidende Treffer durch Kevin Gutia fiel erst in der Nachspielzeit. Zudem machte Kaufbeurens Keeper Schmitt bei diesem Tor eine ziemlich unglückliche Figur.
Schwaben tat sich schwer. Es fehlten Ideen und Durchschlagskraft. Lediglich Fabian Krug (27.) zwang den Allgäuer Torhüter nach einem Volleyschuss zu einer Glanzparade. Erst in den letzten zehn Minuten der Partie erhöhte Schwaben dann den Druck. Trainer Sören Dreßler konnte sich über den „Dreier“ zwar freuen, aber mit der Leistung seines Teams war er nicht zufrieden: „Es war ein glücklicher Sieg, den wir gerne mitnehmen. Wir haben aber zu wenig investiert und waren gedanklich nicht auf dem Platz.“
„Unglücklicher kannst du nicht verlieren“, so die erste Reaktion von Kaufbeurens Herrenchef Thomas Neumann. „Ich habe eine starke und disziplinierte Mannschaft gesehen, die gegen Schwaben super dagegen gehalten hat.“ Man habe gegen den Ligaprimus sehr viel Aufwand betrieben und stehe nun leider ohne Punkte da, sagt Neumann.


Schiedsrichter: Frank Mühlenberg (Georgensgmünd) – Zuschauer: 150

Tor: 1:0 Kevin Gutia (90.+1)


Vorbericht

Was für ein geiles Spiel…

Servus Schwaben-Anhänger, herzlich Willkommen im Ernst-Lehner-Stadion. Ein besonderer Gruß gilt unseren Gästen aus Kaufbeuren sowie dem Schiedsrichtergespann Frank Mühlenberg, Florian Krug und Christoph Korder.

Das Spiel am letzten Wochenende in Egg an der Günz war nichts für meine Nerven. Unsere Schwabenritter haben ein top Spiel abgeliefert (insbesondere in der 1. Halbzeit) und mit dem 1:0-Sieg einen weiteren Big-Point eingefahren. Das Spiel kann in etwa so beschrieben werden: Früh in Führung gegangen durch einen souverän verwandelten Elfmeter durch Marius Kefer. Das Spiel weiter fest im Griff gehabt, aber vergessen das 2:0 zu machen. In der 2. Halbzeit dann mit Glück & Geschick den Sieg nach Hause gebracht. Hohes Tempo, rassige Zweikämpfe, emotionale Allgäuer Fans, kurz gesagt: Was für ein geiles Spiel…!

Heute kommt mit der SpVgg Kaufbeuren (Hinspiel 2:0 für die Schwabenritter) ein unbequeme Aufgabe auf uns zu. Die Kaufbeurer stehen gehörig unter Druck, da sie nur 2 Pünktchen von einem Relegationsplatz entfernt sind. Das sollte Warnung genug sein. Ich erwarte einen sehr laufstarken Gegner, der aggressiv in die Zweikämpfe geht und sein Glück in Kontern sucht. Unsere Mannschaft ist also gut beraten, die Partie hoch konzentriert anzugehen. Sollte es uns gelingen an die Leistungen von Ichenhausen und Egg anzuknüpfen, so bin ich bester Hoffnung, dass die 3 Punkte im Schwabentempel, dem Ernst-Lehner-Stadion bleiben.

In diesem Sinne wünsche ich allen Zuschauern & Gästen ein hochklassiges, spannendes Spiel bei dem die bessere Mannschaft gewinnen möge.

Auf geht’s Schwabenritter, kämpfen & siegen!

 

Sportliche Grüße Jürgen Reitmeier

Das Stadionheft kann hier heruntergeladen werden.


„Es für uns das leichteste Spiel der Saison“, sieht Kaufbeurens Coach Christian Möller sein Team in der Außenseiterrolle. „Von uns erwartet keiner eine Überraschung. Sollte Schwaben in irgendeiner Form eine Schwäche zeigen, werden wir das ausnutzen“, weiß der 43-jährige Übungsleiter, dass jeder seiner Akteure über sich hinauswachsen müsse. „Nur dann haben wir ansatzweise eine Chance auf etwas Zählbares“, meint Möller. Dass die SVK für Überraschungen jederzeit gut ist, beweisen die beiden Siege über den derzeitigen Tabellenzweiten FV Illertissen. Durch seine Rotsperre – beantrgt sind zwei Spiele Pause – kann Kapitän Benjamin Kleiner seiner Mannschaft nicht helfen. „Es ärgert mich sehr, doch werde ich versuchen, die Jungs von der Außenlinie zu pushen.“ Daher sei für den 30-Jährigen selbst ein Punkt schon ein großer Erfolg. „Wir wissen um die enorme Qualität bei Schwaben. Nichtsdestotrotz traue ich unserer Mannschaft einiges zu.“
Der Aufstieg der Schwaben ist fast schon beschlossene Sache. „Wir müssten schon viel herschenken, um dieses Ziel zu gefährden“, so der Augsburger Abteilungsleiter Jürgen Reitmeier. Allerdings wollen die Schwaben keinen Schlendrian mehr einreißen lassen. Das Team von Trainer Sören Dreßler wird auch gegen Kaufbeuren auf der Hut sein. „Wir haben uns sehr intensiv auf das Spiel vorbereitet und nehmen das sehr ernst. Kaufbeuren wird vermutlich sehr defensiv stehen und sein Heil in den Kontern suchen“, glaubt Reitmeier.